Der wohl berühmteste Leuchtturm der Azoren ist sicherlich der von Capelinhos. 1958 entstand direkt vor der Landspitze von Capelo durch einen heftigen Vulkanausbruch ein neuer Teil der Insel Faial und der Leuchtturm versank in dem Ascheregen und markierte plötzlich nicht mehr das Ufer. Aber er blieb stehen, war lange eine Ruine und ist heute zu einem Museum ausgebaut. Da die Leuchtürme sowohl für die Seefahrt als auch für die Marine von großer Bedeutung waren, wurde der Betrieb vom Militär gewährleistet. Es war eine Frage der inneren Sicherheit, dass die Leuchtfeuer präzise funktionierten. Mit dem Interval des Lichts waren die Punkte vom Meer genau zu identifizieren. Neben dem Turm gehörten auch immer Wohnräume für die Leuchtturmwärter mit ihren Familien zu der Anlage.

Leuchtturm von Capelinhos 1999 vor der Restaurierung

Solide aus Natursteinen errichtet, hat der Turm den Vulkanausbruch überstanden
Heute ersetzt dieser schmucklose Leuchtturm in Capelo den zerstörten
An der Ostspitze von Pico fndet sich eine vollständig erhaltene Anlage
Dieses kleine Leuchtfeuer findet sich in Pico, im Hintergrund liegt Sao Jorge
Dieser Leuchtturm auf Flores markiert den westlichsten Punkt Europas

Die Windmühlen der Azoren sind so unterschiedlich wie die Inseln selbst. Heute sind nur noch wenige erhalten und werden auch nicht mehr betrieben. So manche lässt sich aber besichtigen.

Mühle in Cascalho
Mühle in Salao
Die Mühlen oberhalb von Horta in Conceicao
Mühlen auf Corvo mit Blick auf Flores
…auf Graciosa